Das junge baden-württembergische Unternehmen Lukuli widmet sich ausschließlich dem mobilen Licht. Die Lukuli Lounge Leseleuchte hat der Gründer Ludwig Kuehner mit dem Ziel entwickelt, eine leichte, tragbare Leseleuchte mit langer Akku-Leistung, geradlinigem Design und flächigem Licht zu schaffen. Ein Leuchte, die intuitiv verstanden und genutzt werden kann: Leicht, klappbar, mit flächigem, durch Gestensteuerung dimmbaren Licht, ist sie der ideale Begleiter neben dem Lesesessel, kann aber auch durch Hochklappen des Lesearms als indirektes Licht genutzt werden. Das minimalistische Design, das blendfreie Licht und das geringe Gewicht stehen bei dieser Leuchte für mich im Vordergrund und hebt sie von vielen anderen mobilen Leseleuchten ab. Es gibt die Leuchte in weiß, schwarz und in einem sehr schönen hellen türkisblau.
Und das nächste Produkt, die kleine Akkuleuchte Lukuli Mora, die mittels eines Knopfs auf dem Schirm gedimmt und gesteuert werden kann, ist auch bereits auf dem Markt.
Mit der Leuchte CIMA hat der italienische Hersteller Lodes eine interessante Variante zum Leuchtentyp „Pendelleuchte mit gerichtetem Licht“ sozusagen als Stehleuchten-Ersatz hinzugefügt. In den 70er Jahren hat Achille Castiglioni mit der Parentesi für Flos diesen Typ bekannt gemacht; Ingo Maurer entwickelte ihn dann mit seiner „Hot Achille“ -eine Hommage an Castiglioni – weiter und 2014 hat Konstantin Grcic mit OK für Flos diesen Typ ins LED-Zeitalter geholt.
In diesem Jahr nun bringt Lodes die Leuchte CIMA entwickelt von Marco Dessí. Ein dickes Seil – wie man es von Segelschiffen und Booten kennt – wird in einen an der Decke befestigten Haken eingehängt. Gerade hängt das Seil durch das zylindrische Gewicht, das auch die nicht benötigte Seillänge aufnimmt. Einfach nur einen Knoten ins Seil machen und das Seil in Schleifen in das Gegengewicht hineinlegen.
Lodes, CIMA, Design by Marco Dessí, Foto: Hersteller
An dem Seil kann dann die Leuchte in der Höhe variiert werden. Ein weiteres Gelenk sorgt dafür, dass das Licht seitlich gelenkt werden kann.
Lodes, CIMA, Seil Gold Foto: Annelie Scherschel
Im schwarzen Reflektor-Rohr sitzt eine GU10 Fassung – das LED-Leuchtmittel kann selbst ausgewechselt werden und es sind jederzeit unterschiedliche Abstrahlwinkel oder Lichtstärken möglich. Überhaupt, ist die Leuchte schnell und ohne Werkzeug – sieht man vom Dübeln des Deckenhalters einmal ab – montiert und eingerichtet.
Lodes CIMA, Foto: Hersteller
Lodes CIMA, Foto: Hersteller
Die Leuchte gibt es nur in Schwarz. Beim Seil kann man unter drei Farben wählen: Schwarz mit Gold, Schwarz mit Silber oder neon mit grün.
CIMA ist perfekt für alle Orte, an denen für eine Stehleuchte kein Platz mehr ist, aber man trotzdem ein gutes, gerichtetes Licht will: Neben dem Bett, dem Sofa, einem kleinen Schreibtisch. CIMA kann aber auch die Bildergalerie bereichern.
Letzte Woche war ich ja in Köln: auf der Party von next und less’n’more. Die beiden Kölner Hersteller von ungewöhnlichen Leuchten arbeiten nun unter einem Dach zusammen.
Less’n’more macht Leuchten, die bestimmt sind durch gerichtetes Licht zum Lesen, zum Akzente setzten – als Steh- und Leseleuchte aber auch als Wand- un Pendelleuchte. Kennzeichnend für viele dieser Leuchten ist der biegsame Flexschlauch, den es in vielen Farben gibt. Ein prämiertes Detail dieser Leuchten ist der aus einem Aluminiumkern gedrehter LED-Lichtkopf durch den das Licht stufenlos fokusiert werden kann.
Athene von less’n’more – fokusiert das Licht auch gut auf das wesentliche beim Grillen! Foto: Annelie Scherschel
Sehr schön finde ich auch Möbelleuchten, die Kai Steffens – der kreative Kopf von less’n’more entwickelt hat: Die Wandablagen mit integrierten Leuchten oder aber auch die Leseleuchte mit Akku, die neben Büchern immer ein Glas Wein griffbereit hält. Demnächst davon mehr!
Und nun noch einige Eindrücke von der wirklich gelungenen Fusionsfeier und von der Produktionsstätte beider Hersteller – im Herzen von Köln.
Kennen Sie das auch? Da türmen sich die Bücher auf dem Nachttisch, die Leuchte steht da, der Wecker auch noch irgendwo dazwischen und dann zieht man am Handy, das am Ladekabel hängt, das reißt die Brille mit und schon kippt beinahe die Leseleuchte um…
Ingo Maurer Oscar on the Shelf Foto: Ingo Maurer
Sicherlich man kann auch einfach weniger auf den Nachttisch stapeln, sich auf ein Buch beschränken – doch welches? Das Ladekabel anders verlegen… doch die Leuchte, steht dann immer noch da rum und kann umfallen.
Für manche kann die Lösung aber auch eine der Leuchten von Ingo Maurer oder von Vibia sein.
Ingo Maurer Oscar on the Shelf Foto: Ingo Maurer
Ingo Maurer hat in diesem Jahr die Oskar LED auf ein Buchregal gepackt: „Oskar on the Shelf“. Ein schmales Metallregal nimmt die Leuchte mit flexiblem Arm mit 700lm auf – genug zum Lesen. Der CRI-Wert liegt über 90 und die Leuchte verbraucht schmale 6W – wobei die ja sicherlich nicht rund um die Uhr brennen wird. Es gibt die Leuchte samt Regal in weiß oder schwarz. Selbstverständlich ist neben dem Ein/Aus-Schalter auch eine USB-Lademöglichkeit vorhanden. Und wem das Regal für Bücher, Brille, Wecker zu klein ist, kann sich auch weitere, längere ohne Oscar drüber oder drunter montieren.
Ingo Maurer Oscar on the Shelf Foto: Ingo Maurer
Ähnlich ist das System von Vibia, die diese Leuchte bereits seit einigen Jahren im Programm hat. Hier kann ich wählen zwischen einem Regal mit einer kleinen Schirmleuchte, deren Schirm beweglich ist ( 622lm, CRI < 80) oder aber einem steinförmigen Element aus opalem Glas (490lm, CRI < 80).
Vibia, Suite Wandleuchte Foto: Vibia
Neben der reinen Wandversion hat Vibia auch noch eine Standvariante, die dann auch keinen Festanschluss an der Wand benötigt und über eine Zuleitung von 2,5 verfügt. Diese größere „Leuchten“ haben dann auch eine USB-Ladeverbindung und zusätzliches Licht durch LED-Streifen unter den Regalböden. Die Familie ist in den Farben Dunkelbraun oder weiß zu erhalten.
Vibia, Suite Stehleuchte Foto: Vibia
Vibia, Suite Stehleuchte Foto: Vibia
Mit diesen Lösungen wird man totsicher nicht noch einmal die Nachttischleuchte umwerfen. Dann kann allenfalls noch der Wecker mal auf den Boden fallen – wenn man zum 10 mal den Snooze-Alarm ausschalten will.
Übrigens, diese Lösungen sind nicht nur schön im Schlafzimmer – auch im Wohnraum oder Arbeitszimmer vollbringen sie wahre Wunder in einem gut aussehenden Design.
Da ist sie nun endlich! Die außergewöhnliche Stehleuchte FlapFlap von Constantin Wortmann hat nun ein Pendant: FlapFlap single Pendelleuchte.
FlapFlap_single Pendelleuchte Design, Foto: Constantin Wortmann, Büro für Form
Sechszehn Jahre nach der Entwicklung der FLAPFLAP Stehleuchte hat Constantin Wortmann eine Fortsetzung des schwebenden Licht gefunden.
Foto: Constantin Wortmann
Eine Leuchte, die die Welt nicht gerade auf den Kopf aber zumindest unsere Sehgewohnheiten in Frage stellt. Eine kleine Tischleuchte schwebt in der Luft und streckt ihren Schirm keck zur Seite; das Kabel, an dem sie hängt, schwingt aus und scheint ebenso in der Luft zu schweben, wie die FLAPFLAP selbst. Eine Leuchte, die wie aus der „Wunderbaren Welt der Amelie“ zu uns gefallen ist und unserer Welt mit schönen Licht und Leichtigkeit ein Lächeln entlockt.
Foto: Annelie Scherschel
Das Material ist PE, also vollkommen pflegeleicht und unproblematisch. Bestückt wird die Leuchte mit meinem LED-Leuchtmittel E14 mit 6W.