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Farbe, Mamor, Samt

Ja, das war sie mal wieder die imm cologne. Und ich frage mich wie jedes Jahr, was gab es Neues zu sehen? Meine Eindrücke in Kurzform: Viel Mamor – rot, blau, grün und immer mit starken geädert, so dass es fast scheint, man hätte den halben Berg im Wohnzimmer.

Mamor in seiner Bestform bei B&B Italia
Foto: Annelie Scherschel
Blauer Mamor auf rohem Stahl, grobgewebter Stoff auf dem Sofa, der Glanz kommt durch das Samtkissen.
Foto: Annelie Scherschel

Viel Samt – die unifarbenen Bezüge der Sofas und Sessel zeigen den Glanz des Bohemien. Man kann sich so richtig einkuscheln in diese Sitzlandschaften. Denn neben kleinen Sesseln gibt es auch weiterhin riesige Sofas, die bequem als Daybed herhalten können. Neben Samt sah ich auch viele grob gewebte Stoffe – Leder war weniger vorhanden.

Samt in allen Schattierungen bei Cassina
Foto: Annelie Scherschel

Die Farbpalette ist in diesem Jahr groß. Alle Grüntöne über Türkis bis hin zu blau und violett. Aber auch Rot und Orange, Coral ist stark vertreten. Und natürlich alle Brauntöne von Umbra bis hin zu Curry. Was allen Farben auf Möbeln gleich ist: Sie sind matt. Der Glanz kommt durch den Marmor und sparsam durch die Metalle – oder vom Samt.

Violett die Farbe, die häufiger zu sehen war mit grau oder dunklem Blau sehr edel
Foto: Annelie Scherschel

Und Muster holt man sich mit der Tapete oder dem Teppich ins Haus. Großflächige Drucke an den Wänden, die aus dem Wohnzimmer einen Dschungel machen oder das Schlafzimmer streng mit rein grafischen Mustern bereichern. Schön ist auch der Trend ein Möbelstück, z.B. ein Sideboard mit einem Muster zu versehen. Es wird so Blickfang im Raum.

Foto: Annelie Scherschel
Bei Walter Knoll auf dem Stand – Filigrane Beistelltische in mattem Messing und Mamor, Foto: Annelie Scherschel

Und die Metalle? Nach dem ja Chrom und Kupfer die letzten Jahre viel zu sehen war, kommt Messing immer stärker: Poliert und matt. Kupfer bleibt und auch roher Bronzeguss war zu sehen. Ganz neu für mich auch roher Stahl. Und Chrom? Chrom habe ich bewusst eigentlich nur einmal gesehen: Bei „Das Haus“ von Truly & Truly. Dort stand eine klassische Leseleuchte in Chrom poliert neben dem Lesesessel.

Roher Stahl mit Kristall und Blau, Foto: Annelie Scherschel
Montana in der Design Post, Foto: Annelie Scherschel

Also nach meiner Meinung gibt es kaum noch den allein gültigen Trend. Es ist fast alles möglich. Soviel mein erster persönlicher Eindruch von der Möbelmesse in Köln.

Und wie immer kommt man viel Lust zum Umgestalten von dort zurück! Also, mal überlegen, was eine neue Farbe, einen neuen Bezug vertragen könnte….

Verbindung von Glas, Stahl, Stein: Johannes von Stumm

Schon halb auf dem Weg zur Möbelmesse in Köln konnte ich die Schaufensterdekoration von Weihnachten befreien und mit Kunst des Bildhauers Johannes von Stumm ergänzen.

Skulptur Johannes von Stumm, Leuchte Catellani & Smith
Foto: Annelie Scherschel

Johannes von Stumm, geboren in München, Kunststudium u.a. in München, lebt und arbeitet heute in Oxfordshire in Großbritannien. Vertreten wird seine Kunst hier im Saarland von der Galerie Besch, Illingen.

Skulptur Johannes von Stumm, Verbindung von Stahl, Glas, Stein, Leuchten: Blubb von next, Foto: Annelie Scherschel

Aus der „Stahl-Familie“ von Stumm stammend verbindet er in seinen Arbeiten die Materialien Glas, Stahl, Stein und Holz, die eigentlich von sich aus keine Verbindung eingehen können.
Ich freue mich, dass ich für einige Zeit diese außergewöhnliche Arbeiten zeigen kann, die ja auch durchaus einen Bezug zu Neunkirchen haben.
Und wie man sieht, auch diese Arbeiten brauchen das Licht.

Skulptur Puzzle von Johannes von Stumm, Leuchte DNA von next
Foto: Annelie Scherschel

Ja und morgen steht dann der Beginn der IMM, der Möbelmesse in Köln an, und bin gespannt, welche neuen Trends mich dort erwarten.

Skulptur Six, Stein, Glas, Holz, Bronze, Stahl
Foto: Annelie Scherschel

Aus diesem Grund ist mein Geschäft in der kommenden Woche vom 14. bis einschließlich 16. Januar geschlossen. Ab Donnerstag, den 17. Januar bin ich mit vielen frischen Ideen wieder für Sie da.

Marmor, Holz, Hygge?

Noch bis morgen ist sie für den Endverbraucher geöffnet: die IMM 2018 in Köln. Ich bin durch die Hallen gestreift auf der Suche nach neuen Ideen, Farben, Materialien.

Ingo Maurer BULB war auch zu sehen Foto: Annelie Scherschel

Viel Marmor ist zu sehen:  Ob Couchtisch, Esstisch oder ganze Wand Marmor ist in allen Farben und Maserungen zu finden. Und Hölzer aller Arten – von hell bis dunkel, auch gerne kombiniert.

Carl Hansen in der Design Post Foto: Annelie Scherschel

 

Tisch bei porada Foto: Annelie Scherschel

Dazu gesellt sich dann gerne als Kontrast dünnes Metall in Messing, Kupfer, schwarz als Tisch oder Regal. Die Esstische werden wieder rund mit enormen Durchmessern und ich habe Couchtische gesehen, da habe ich überlegt, wie kommt man da in die Mitte, um dort den Staub wegzuwischen, solche Dimensionen hatten diese.

cor/ interlübke Foto: Annelie Scherschel

Die Farben liegen durchweg im dunklen Spektrum: dunkles blau, türkis kombiniert mit orange, Senftönen. Glanzpunkte erhalten die Arrangements durch Metallacessoires in Messing und Kupfer.

Leuchten von Estiluz bei Freifrau Foto: Annelie Scherschel

gesehen bei Kettnaker Foto: Annelie Scherschel

Und beim Licht? Die opale Glaskugel ist in allen möglichen Konfigurationen zu sehen. Und natürlich das LED-Filament-Leuchtmittel. Pur oder umhüllt von farbigem, klarem Glas. Und die Klassiker z.B. von nemo lighting sind fast überall zu finden.

Stehleuchte Parliament von nemo lighting Foto: Annelie Scherschel

Das ganze machte auf mich den Eindruck von „Höhlen“ belebt mit Klassikern und klaren Linien; Rückzugsorte vom Alltag, in denen man sich seine eigene Welt zusammenstellt und in sie eintaucht.

Ein klarer Trend ist aber weiterhin feststellbar: Das Grün dringt immer weiter vor in unsere vier Wände…. manches mutet eher nach Urwald, als nach Wohnraum.

Hängende Gärten bei conmoto Foto: Annelie Scherschel

Und beim Namen eines Standes musste ich dann doch lächeln:

 

IMM Cologne 2018

Es ist mal wieder soweit: Köln ruft und alle Welt – zumindest die Design-affine – kommt.
Ab morgen öffnet die Internationale Möbelmesse ihre Tore. Und nicht nur auf dem Messegelände gibt es neue Trends zu sehen. In der Design Post haben alle Hersteller sich neu aufgestellt und über das gesamte Stadtgebiet von Köln gibt es in den „Passagen“ Ausstellungen rund um Möbel, Licht und Design.

Design Post Köln mit COSMO von next lighting Foto: Annelie Scherschel

Da kommt schon mancher gelaufene Kilometer zusammen.

Ich werde bis einschl. Mittwoch in dem Design-Mekka sein und für Sie die neusten Trends aufspüren und sie demnächst dann hier und bei mir im Laden präsentieren.

Geöffnet ist mein Laden daher in der nächsten Woche erst ab
Donnerstag, den 18. Januar.

Und ab dann auch mehr über die Akku-Leuchten, die ja eigentlich für heute versprochen waren.

Euroluce

Es ist wieder mal soweit: Alle, die was mit Möbeln und Licht am Hut haben, pilgern nach Mailand zum Salone del Mobile und zur Euroluce.

Auch ich bin gespannt, was mich an neuen Ideen in Mailand erwarten wird. Aus diesem Grund ist mein Geschäft in der Zeit vom

4. – einschl. 10. April geschlossen.

Am Dienstag, den 11. April bin ich zu den gewohnten Zeiten wieder für Sie da. Und ganz sicher mit vielen Neuheiten.

Salone Satellite, Logo: Messe Mailand

 

next BLUBB bitte!

ALIEN Pendelleuchte in der Manufaktur von next, Köln Foto: Annelie Scherschel

Möbelmesse in Köln, dass sind nicht nur die Messehallen auf der anderen Rheinseite in Deutz. Nein, seit Jahren wird das „Beiprogramm“ der PASSAGEN immer größer und spannt sein Netz von Locations unterschiedlichster Art immer weiter über Köln aus. Um alles zu sehen, braucht man eigentlich die komplette die Messewoche.
In diesem Jahr hat next home collection neben der Präsentation bei dem Herrenausstatter Città di Bologna in der Flandrischen Straße auch die neuen Firmenräume in der Scheidtweilerstraße vorgestellt.
Versteckt in und hinter einem Wohnhaus in der Scheidtweilerstraße 79 öffnet sich dem Besucher eine neue Welt. Überall „droppt“ und „DNAt“es in den

Blick in die Büroräume von next in Köln Foto: Annelie Scherschel

Licht durchfluteten, transparent gestalteten Büroräumen und next gelingt es in den eigenen Räumen seine Leuchten wunderbar in der Anwendung zu zeigen.

Gruppe von LIQUID LIGHT in den Büroräumen von next, Köln Foto : Annelie Scherschel

Dahinter zeigt man in einer alten Halle, in der zuvor eine Kartonagefabrik untergebracht war, mit Manufaktur und Lager das eigentliche Herzstück der Firma.

CAOMAO in der Manufaktur von next, Köln Foto: Annelie Scherschel

Hier werden COSMO und DNA und all die anderen Leuchten von next Mitarbeitern gebaut.

Und hier hat next letzte Woche die Neuheiten vorgestellt.

Präsentation von next während der IMM in den Räumen der Scheidtweilerstraße Foto: Annelie Scherschel

Über Jahre hat man next immer unterstellt, sind könnten nur Leuchten aus Kunststoffmaterialien entwickeln. Nun zeigen sie, sie können auch GLAS.
Es ist die zweite Glasserie, die Constantin Wortmann für next entworfen hat.

BLUBB Pendelleuchte, Design: Constantin Wortmann, Büro für Form Foto: Annelie Scherschel

Mich erinnerte die Form zuerst an eine Kalebasse. BLUBB ist aber auch die Form eines Tropfens, der bei aufspritzendem Wasser entsteht. In unterschiedlichen Gläsern, transparent oder opal, grün oder halbverspiegelt….. als Pendelleuchte oder als Tischleuchte funtkioniert diese Form wunderbar.

BLUBB Tischleuchte, Design: Constantin Wortmann, Büro für Form Foto: Annelie Scherschel

Ein farbiges Kabel gibt eine zusätzliche Spannung. Und aus dem kleinen, die Fassung verbergenden BLUBB mini hat Constantin Wortmann gleich eine zweite Leuchte geschaffen. Das alles funktioniert mit einer normalen Fassung E27 und kann mit den neuen Filament-Globe-Leuchtmitteln betückt werden.

BLUBB mini, Design: Constantin Wortmann, Büro für Form, Foto: Annelie Scherschel

So können Gehänge von BLUBB und BLUBB_mini geschaffen werden, die sowohl im privaten, als auch in Objekten den Raum ausleuchten und gestalten. Und next hat wieder einmal bewiesen, dass sie klare Formen schaffen können, die durch den besonderen Touch zu ausgefallenen Objekten werden.