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Neues tragbares Licht für Draußen von IP44

Endlich auch mit Solartechnik, die kein Wegwerfprodukt ist!

Ich habe ja schon mehrfach gegen die auf dem Markt befindlichen Solarleuchten, die man in Baumärkten und beim Discounter findet, gewettert. Wenn man Glück hat halten sie drei, vier Jahre und dann sind sie Sondermüll. Und zusätzlich machen sie durch die Bank auch noch ein scheußliches Licht.

Umso erfreulicher ist es, dass der Hersteller IP44 Schmalhorst GmbH aus Rheda-Wiedenbrück es nun geschafft hat, eine tragbare Solarleuchte herauszubringen, die dauerhaft ist.

IP44, aqu
Foto: Hersteller

Wie ein Körbchen hat die Leuchte aqu ein bauchiges Glas mit einem oberen Abschluss mit Henkel.
Dort ist eine Solarzelle eingebaut, die tagsüber in die Sonne gestellt, den Akku (Lithium-Ionen-Akku 2 x 2300 mAh) auflädt. Zusätzlich ist dort auch noch eine USB-Schnittstelle für ein Ladegerät angebracht – falls die Sonne einmal nicht scheinen sollte und ein Schalter mit Dimmfunktion.

IP44, aqu S
Foto: Hersteller

Das Licht (75 lm) fällt nach unten in das Glas und wird an den Riffelungen gebrochen. IP44 gibt an, dass die Leuchte auf Stufe 1 des Dimmers für ca. zwölf Stunden die Umgebung erleuchtet, auf höchster Stufe dann immerhin noch vier Stunden.

IP44 aqu, oberer Bereich mit Solarzelle und Dimmer
Foto: Hersteller

Und selbstverständlich ist die gesamte Solar/Akku-Einheit austauschbar, wenn das irgendwann einmal notwendig sein sollte. Die Leuchte kostet mit USB-Ladegerät 435.- Euro. Das ist sicherlich mehr, wie die Angebote beim Discounter, doch dafür hat mein ein nachhaltiges Qualitätsprodukt. Und das sollte es uns in diesen Zeiten Wert sein.

IP44 aqu
Foto: Hersteller

Ein schönes, sanftes Licht im Farbton 2700K gibt die aqu ab, die es in zwei Größen und vier Farbtönen gibt. Die Leuchte kann mit IP65 auch mal beim Regen draußen bleiben. Doch solch eine schöne Leuchte, nimmt man doch eher mit ins Haus – auch weil sie sich so wunderbar tragen lässt.. wie ein Körbchen halt.

Formschön mit lang ausdauerndem Akku – Reddot Winner 2020

Ohne solare Aufladung, aber auch neu von IP44 ist die „lix„. Eine kleine standhafte Leuchte von 24,5 cm Höhe, die das Licht blendfrei nach unten abgibt. Auf der vollen Stufe macht sie Licht (200 lm) für ca. sechs Stunden. Auf 25% runter gedimmt hält der Lithium-Ionen-Akku ca. 24 Stunden.

IP44, lix
Foto: Hersteller

Auch lix gibt es vier Farben: true gold, bright bronze, pearl white und jet black. Und der Preis von €209.- einschl. USB Ladegerät ist für dieses Qualitätsprodukt, das inzwischen nicht nur mit dem DESIGN PLUS Preis ausgezeichnet wurde, sondern auch noch Redot Winner 2020 ist, sicherlich nicht zu viel.

IP44 lix
Foto: Hersteller

A little bit of nothing

Stehleuchte von Catellani & Smith zum Verschwinden schön!

Catellani & Smith hat ja immer was Besonders zu bieten. Diese Stehleuchte ist nun wirklich eine Besonderheit. Zart, grazil, elegant, edel: mit diesen Adjektiven kann man versuchen die Leuchte zu beschreiben – oder wie wir im Saarland sagen „e goldenes Nixelche“.
Die Materialkombination mattes, unbehandeltes Messing am Fuß und am Leuchtenstab und mattem Kupfer am stiftförmigen Leuchtenkopf ist ungewöhnlich aber überzeugend.

Lola F von Catellani & Smith
Foto: Annelie Scherschel

Das Licht ist für 3x 1W LED erstaunlich hell und brillant, man kann gut damit lesen und es lässt sich durch einen kleinen Druck auf die vordere Kopfspitze leicht dimmen.

Lola F ist eine wunderbare Leuchte – sie verschwindet fast im Ambiente und ist doch mit ihrer Eleganz präsent. Und die Materialien sind wie immer bei Catellani & Smith Hauptschmeichler und absolut hochwertig verarbeitet.

Und wer einen Schreibtisch sein eigen nennt und noch ein besonderes Licht darauf braucht: Lola gibt es auch als Tischleuchte.

Lola T von Catellani & Smith
Foto: Hersteller
Brillantes Licht von Lola F
Foto: Annelie Scherschel

Manierismus im Reich der Lichter

Über die inflationäre Verwendung von LED-Licht

Ich habe schon des öfteren hier darüber geschrieben: Über das Auftauchen von Licht an jeder denkbaren und undenkbaren Stelle in unserem Leben.

Doch gestern hat mich ein Erlebnis doch erneut über diesen Wahnsinn, den wir betreiben, nachdenken lassen.
Ich bin wie immer in der Mittagspause zu meinem Kreditinstitut und wollte meine Kontoauszüge ausdrucken lassen. Da begrüßte mich ein neuer Kontoauszugsdrucker, der nicht nur die Auszüge ausdruckt, sondern der auch Belege und Buchungen entgegennimmt. Das ist ja eine gute Sache. Doch was mich dann doch aus der Fassung brachte, sind zwei seitliche Plexiglasscheiben, die blaugrün leuchten.
Also es ist nicht so, dass man in dem Vorraum kein Licht hätte und man zusätzliches Licht am Automaten bräuchte, um seine Vorhaben ausführen zu können.
Es ist auch nicht so, dass durch das Licht irgendetwas abgeblendet wird, dass mein Nachbar nicht zu mir rüber sehen kann.
Nein: Es soll wohl wirklich nur ein „scheinbar moderner Effekt“ sein. Anscheinend ist man inzwischen der Meinung, dass man Kunden nur doch solche Effekte an sich binden kann.

Diese beiden beleuchteten Scheiben werden sicherlich nicht viel Energie verbrauchen, aber es summiert sich.
Und dass in einer Zeit, in der wir alle angehalten werden Energie zu sparen.

Charakter-Beleuchtung als Wegweiser durch die Nacht?

Ein weiteres Beispiel, bei dem ich in dieser Woche die Luft angehalten habe: Ein Automobilhersteller rühmt sich nun mit dem Herausbringen eines beleuchteten Kühlergrills. Also nachts – und wohl auch tagsüber – hat man nicht nur die Scheinwerfer an – sondern dann leuchtet auch die Fläche dazwischen, damit der Vorausfahrende meinen tollen Autotyp auch im Dunkeln im Rückspiegel erkennen kann. Der Hersteller nennt das „Charakter-Beleuchtung“.

Also, seit der Einführung der LED kann man verfolgen, wie wir mit Licht vollgekleistert werden.
Und gerade im günstigen Möbelsegment versucht man wohl durch die zusätzlichen Lichteffekte Kunden zu locken.
Es werden billige Leuchten mit nichtaustauschbaren LED-Elementen hergestellt, die durch die Herstellung Energie und Ressourcen vernichten. Die Leuchten fliegen dann relativ schnell auf den Müll und verursachen dort das nächste Problem.

Wir sollten unseren Umgang mit Licht grundsätzlich überdenken

Ich bin schon längere Zeit ziemlich sicher, dass wir im privaten Haushalt mit der Beibehaltung der alten Glühbirne eine positivere Klimabilanz hätten, wie in der momentanen Situation. Und ich würde mich Interessieren, ob es darüber Erhebungen gibt.
Es gibt sicherlich Situationen, in der es sinnvoll ist auf energetisch günstigere Leuchten umzustellen.
Bei der Straßenbeleuchtung zum Beispiel, die zudem durch die Lichtverteilung nur nach unten auch für die nachtaktiven Tiere besser ist und an allen Orten, wo immer viel Licht da sein muss.
Auch die Vorteile der Lichtsteuerung möchte ich nicht verteufeln. Doch muss man sich schon fragen, ob man das alles wirklich braucht, angesichts unserer dramatischen Lage.
Ich kann nicht Freitags auf die Straße gehen und demonstrieren und abends meinen Gartenweg durch LED-Solar-Leuchten erhellen, die für mich in der momentanen Entwicklung nichts anderes sind als Sondermüll.

Wir müssen unseren Umgang mit Licht und Technik grundlegend überdenken. Alle smarten Systeme verbrauchen Material & Energie. Klar, wenn ich durchs Zimmer gehen muss und jede Leuchte einzeln anschalte, dann verbraucht das auch Energie, meine nämlich. Doch wir wissen ja alle, dass die Rettung unserer Welt nicht mit Bequemlichkeit zu schaffen ist.

Vielleicht wird in 20 Jahren unsere Zeit als Manierismus bezeichnet. Dass wir von allem mehr haben, als es für uns und unserem Planeten gut ist, das ist wohl jedem von uns klar. Es wäre schön, wenn dies auch bei dem ein oder anderen Designer ankäme.

Und wer Tipps für nachhaltige Beleuchtung will, der spricht mich einfach darauf an.

Vorfreude auf den Sommer!

Zwei Neuheiten von Ingo Maurer ab Mai erhältlich

In der Design Post hat Ingo Maurer während der diesjährigen imm zwei Neuheiten vorgestellt, auf die ich mich jetzt schon freue.

Zum einen hat das Team von Ingo Maurer die „Kult-Leuchte“ BULB aus dem Jahr 1966 nun als kleine Akku-Leuchte weiterentwickelt.
Hochwertige Materialien, wie verchromter Aluminiumsockel und dem Leuchtenkopf aus opalem Glas, austauschbarer Akku machen aus dieser kleinen Leuchte ein nachhaltiges Produkt, dass mit seiner „Dim to warm“-Technologie immer das Licht ausstrahlt, was gerade gewünscht wird.

Die 20 cm hohe Leuchte liegt gut in der Hand und ich bin sicher, dass sie überall mit hinwandern wird – nach draußen auf den Balkon, den Garten und wieder zurück.
Voraussichtlich soll sie ab Mai lieferbar sein und wird ca. 350 Euro kosten. Und ihr Name? b.bulb – wie auch sonst bei Ingo Maurer.

b.bulb von Ingo Maurer
Foto: Ingo Maurer
b.bulb und bulb von Ingo Maurer in der Design Post
Foto: Annelie Scherschel

Und eine weitere Leuchte hat Ingo Maurer in der Design Post vorgestellt: Die „Tubular“ ein Glasrohr – wie er es schon früher mal bei Leuchten eingesetzt hatte – mit einer Konstruktion aus Lamellen um Lichtpunkte im Innern.
Das unbearbeitet Rohr aus Borosilikatglas liegt in einer Kabelschlaufe und kann nach unten oder oben gedreht werden. Die Schlaufe aus rotem Textilkabel setzt einen spielerischen Kontrast zum geradlinigen Rohr und den konstruktiven Lamellen. Die Lamellen gibt es in rot oder weiß und beim Kabel kann man zwischen Rot oder blau wählen.

Lässige & einfach in der Anwendung – eben typisch Maurer

Tubular, Sebastian Hepting & Ingo Marer Team
Foto: Ingo Maurer

Und Licht macht die Leuchte natürlich auch. Satte 2700 Lumen in einem Farbton von 3000 K kommen aus dem 125 cm langen Glasrohr.
Auch diese Leuchte soll es ab Mai geben. Momentan sind ca. 590 Euro für sie veranschlagt.
Für mich ist die Leuchte eine ausgefallene Variante zu allen anderen linienförmigen Pendelleuchten. Entweder für den Schreibtisch oder aber auch überm Esstisch.

Also: Zwei Lichtblicke an dem trüben, regnerischen Wochenende, die uns hoffen lassen, dass es schnell Mai werden wird.

What we do counts

Wollen Sie Nachhaltigkeit auch beim Licht?

What we do counts – was wir tun, zählt: Dieses Statement von Ingo Maurer auf seinen Leuchten aus dem Jahre 2016, zählt in diesem Jahr mehr denn je. Denn um unsere Welt noch einigermaßen retten zu können, sollten wir über jeden Schritt, jedes Tun und die damit einhergehenden Auswirkungen nachdenken und auf Nachhaltigkeit oder gar Sinnlosigkeit überprüfen. Denn seinen wir mal ehrlich, vieles von dem, was wir konsumieren, brauchen wir nicht wirklich.

Ich möchte Ihnen im kommenden Jahr dabei behilflich sein auch in Sachen Licht ein gutes Gewissen haben zu können.

Das heißt meiner Meinung nach nicht, dass alle noch vorhandenen Halogen-Leuchtmittel durch LED-Leuchtmittel ersetzen werden müssen.
Überlegen Sie, wie lange die jeweiligen Leuchten im Einsatz sind. Nur wenige Stunden am Tag? Dann sollten Sie zuerst die alte Glühbirne verbrauchen, bis sie kaputt ist und sie nicht vorher durch eine LED-Glühbirne austauschen. Wenn es dann gute alternativen in LED-Technik gibt, dann kann sie ausgetauscht werden.

Bei der Anschaffung von neuen Leuchten sollte man ebenfalls darauf achten, wie lange ist sie immer in Betrieb.
Und: wollen Sie zukünftig auch weiterhin selbst die Leuchtmittel austauschen? Es gibt noch Leuchten, die mit der guten „alten“ E27- Fassung ausgestattet sind. Ich mache Ihnen gerne Vorschläge.
Auf jeden Fall sollten Sie aber darauf achten, dass auch festverbaute LED-Einheiten von Fachmann oder vom Hersteller ausgetauscht werden können. Alle Leuchten, die ich im Geschäft anbiete, haben austauschbare LED-Lichtquellen.

Womit Sie ebenso in Sachen Licht gutes Tun können: Überlegen Sie sich, wo Sie welches Licht wirklich benötigen.
Ich meine damit nicht, dass man im Dunkeln sitzen muss. Doch ich verfolge seit der Entwicklung der LED-Technik die Tendenz an alle erdenklichen und unerdenklichen Orte LED-Lichter anzubringen, mit dem Argument „es kostet ja keine Energie“.
Ich denke an die Lichtleisten in Küchen, hinter Wohnzimmerschränken, an Geländern – oft in schrillen Farben oder in Kaltweiß.
Wissen Sie, das das alles Sondermüll ist, das Rohstoffe damit verloren gehen?
Irgendwann fallen die ersten LED aus und die meisten können auch nicht ausgetauscht werden.
Eine Alternative wären schöne, kleine Leuchten die aus sich heraus angenehmes Licht abgeben. Die man auch mal umstellen kann und mit diesem kleinen Handgriff eine komplett andere Raumwirkung erreichen kann.
Denn mal Hand aufs Herz: Das einzige, was die Lichtleiste an der Fußleiste in der Küche beleuchtet, ist der Schmutz auf dem Boden. Und will man den wirklich immer sehen?

Und dann möchte ich meinen Herstellern in diesem Jahr auf den Zahn fühlen, wie umweltfreundlich, wie nachhaltig sie produzieren. Wie sie weiterhin garantieren, dass die LED ausgetauscht werden können. Wie langlebig die eingebauten LED plus der Zusatztechnik ist. Ich werde darüber berichten.

Nachhaltiger Werkstoff Glas
Guglielmo Vistosi , 1807, Foto: Vistosi

Also: Ich werde Sie auch weiterhin gerne beraten, welches Licht, welche Leuchte für Sie die richtige ist und Sie eine lange Zeit begleiten kann.

Viele meiner Kunden sind heute noch mit der Beleuchtung, die meine Eltern und ich ihnen vor über 30 Jahren, geplant haben, zufrieden.
Sicher, das ein oder andere musste auch dort mal erneuert werden und einiges wurde dann schon an die Zeit angepasst. Aber unsere Devise „zeitlos schönes Licht“ zu verkaufen hat sich als richtig bewahrheitet und ist heute sogar Trend.

Und bei uns können Sie Ihre Leuchten zur Reparatur vorbei bringen. Nicht alles lohnt es sich noch zu reparieren, aber das meiste und wir versuchen es auf jeden Fall.

Denn denken Sie bitte daran: Jede LED-Glühbirne, jede LED-Einheit ist Sondermüll!
Die alte Glühbirne, auch wenn sie mehr Energie beim „Brennen“ verbraucht hatte, die durfte unbedenklich im Hausmüll entsorgt werden.


What we do counts – auch beim Licht. In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein wunderbares Jahr 2020.

Übrigens: Die Leuchte gibt es leider nicht mehr…. aber alle Ingo Maurer Leuchten sind durch ihr Design ein wunderbares beispiel für zeitloses und damit nachhaltiges Design.

Ingo Maurer mit seiner Leuchte „What we do counts“
Foto: Tom Vack und Team

next und less’n’more

Zwei Kölner Lichtmacher rücken zusammen

Letzte Woche war ich ja in Köln: auf der Party von next und less’n’more. Die beiden Kölner Hersteller von ungewöhnlichen Leuchten arbeiten nun unter einem Dach zusammen.

Less’n’more macht Leuchten, die bestimmt sind durch gerichtetes Licht zum Lesen, zum Akzente setzten – als Steh- und Leseleuchte aber auch als Wand- un Pendelleuchte. Kennzeichnend für viele dieser Leuchten ist der biegsame Flexschlauch, den es in vielen Farben gibt. Ein prämiertes Detail dieser Leuchten ist der aus einem Aluminiumkern gedrehter LED-Lichtkopf durch den das Licht stufenlos fokusiert werden kann.

Athene von less’n’more – fokusiert das Licht auch gut auf das wesentliche beim Grillen!
Foto: Annelie Scherschel

Sehr schön finde ich auch Möbelleuchten, die Kai Steffens – der kreative Kopf von less’n’more entwickelt hat: Die Wandablagen mit integrierten Leuchten oder aber auch die Leseleuchte mit Akku, die neben Büchern immer ein Glas Wein griffbereit hält.
Demnächst davon mehr!

Und nun noch einige Eindrücke von der wirklich gelungenen Fusionsfeier und von der Produktionsstätte beider Hersteller – im Herzen von Köln.

Less’n’more und next

Enterprise: Licht aus dem Raumschiff

Eine Pendelleuchte von next für viele Bereich – nicht nur für Weltraumfreaks

Sie gerät manchmal etwas in Vergessenheit: die Pendelleuchte Enterprise entworfen von Constantin Wortmann für next. Dabei ist sie trotz ihres Namens, dass sie in ferne Galaxien verortet, alltags tauglich für ganz viele Situationen.

Enterprise Fabr. next, Design: Constantin Wortmann
Foto: Annelie Scherschel

Schaut man sich ihre Form einmal genauer an, dann erkennt man eine Blütenform, die drei Blütenblätter entfaltet. Das Licht fällt ganz sanft durch den rotierten PE-Körper. LED-Leuchtmittel, die auswechselbar sind, geben mit 3 x 470 lm ein angenehmes Licht für Esstische bis 180 cm Länge. Bei größeren Tischen sollte man zwei Leuchten aufhängen.

Enterprise von next, Design: Constantin Wortmann, Variante Kuper und Chrom
Foto: Annelie Scherschel

Durch die Farbe der Zuleitung und durch die Zwischenringe erhält die Leuchte jeweils eine poppiger oder eine edle Anmutung.
In der Variante mit Kupfer und braunem Textilkabel kann man sie sehr gut zu Stilmöbeln kombinieren, wenn man dem alten Lüster endlich überdrüssig ist.

Enterprise, next, Design: Constantin Wortmann
Foto: Constantin Wortmann

Mit rotem Kabl und rotem Acrylring kombiniert mit Chrom-Kappen ist die gleiche Leuchte dann sofort „moderner“.

Also: Wer eine ausgefallenes Leuchte sucht, liegt mit der Enterprise immer richtig. Und wer immer noch unschlüssig ist, der kommt vorbei und lässt sich von mir beraten. Ich bin sicher, wir finden etwas für Sie.

Noch einmal ein Hauch von Sommer

Genießen Sie ihn mit einer wunderbaren Akku-Leuchte

Es ist jetzt einfach noch einmal an der Zeit, diese wunderbare Akku-Leuchte erneut hier vorzustellen.
Ihr Name ist Programm: Alabast. Eine aus Alabaster gefräste Leuchte mit auswechselbarer LED-Einheit innen, die es in drei Größen gibt. Wobei, ganz ehrlich, die kleine Variante muss nicht sein.

Carpyen, Alabast Akku Leuchte, drei Größen
Foto: Carpyen

Diese Leuchten geben ein fantastisches, weiches, warmes Licht. Stehen überall gut und vorallem: Sie sind schnell wieder aufladbar. Dazu muss man sie nur auf die Ladeschale stellen.

Carpyen, Alabast Akkuleuchte in der Ausstellung Blumenhaus Wein
Foto: Annelie Scherschel

Es ist für alle, die an die Umwelt denken, eine Leuchte, die aus einem langlebigen Naturmaterial hergestellt wird. Alabaster ist eine mikrokristalline Varietät des Minerals Gips, also dem Marmor ähnlich, allerdings nicht so hart. Vorkommen finden sich u.a. in Spanien.
Die LED-Einheit ist austauschbar.
Also Alabast ist keine Leuchte, die man nach einem Jahr wegwerfen muss, weil irgend etwas nicht mehr richtig funktioniert. Es ist ein Material, dass viele Jahre schön bleibt.
Damit sie ihren Glanz behält sollte man sie lediglich nicht zu lange Wind und Wetter aussetzen. Im Gegensatz zu Mamor ist das Material wetter anfällig. Aber ein kurzer Schauer oder eine Nacht im Regen verträgt diese Leuchte.

Carpyen, Alabast Akku-Leuchte in der Gartenausstellung Blumenhaus Wein
Foto: Annelie Scherschel

Und wenn der Sommer dann zu Ende ist, ist sie auch sehr gut im Haus einzusetzen. Sie wissen ja, es gibt immer ein Plätzchen, an dem es keine Steckdosen gibt, das aber mit einem kleinen Licht noch schöner werden würde.

Nie wieder kippt die Lampe auf dem Nachttisch!

Klare Lösungen für Licht, Ablage & Lesestoff

Kennen Sie das auch? Da türmen sich die Bücher auf dem Nachttisch, die Leuchte steht da, der Wecker auch noch irgendwo dazwischen und dann zieht man am Handy, das am Ladekabel hängt, das reißt die Brille mit und schon kippt beinahe die Leseleuchte um…

Ingo Maurer Oscar on the Shelf
Foto: Ingo Maurer

Sicherlich man kann auch einfach weniger auf den Nachttisch stapeln, sich auf ein Buch beschränken – doch welches? Das Ladekabel anders verlegen… doch die Leuchte, steht dann immer noch da rum und kann umfallen.

Für manche kann die Lösung aber auch eine der Leuchten von Ingo Maurer oder von Vibia sein.

Ingo Maurer Oscar on the Shelf
Foto: Ingo Maurer

Ingo Maurer hat in diesem Jahr die Oskar LED auf ein Buchregal gepackt: „Oskar on the Shelf“.
Ein schmales Metallregal nimmt die Leuchte mit flexiblem Arm mit 700lm auf – genug zum Lesen. Der CRI-Wert liegt über 90 und die Leuchte verbraucht schmale 6W – wobei die ja sicherlich nicht rund um die Uhr brennen wird.
Es gibt die Leuchte samt Regal in weiß oder schwarz. Selbstverständlich ist neben dem Ein/Aus-Schalter auch eine USB-Lademöglichkeit vorhanden. Und wem das Regal für Bücher, Brille, Wecker zu klein ist, kann sich auch weitere, längere ohne Oscar drüber oder drunter montieren.

Ingo Maurer Oscar on the Shelf
Foto: Ingo Maurer

Ähnlich ist das System von Vibia, die diese Leuchte bereits seit einigen Jahren im Programm hat. Hier kann ich wählen zwischen einem Regal mit einer kleinen Schirmleuchte, deren Schirm beweglich ist ( 622lm, CRI < 80) oder aber einem steinförmigen Element aus opalem Glas (490lm, CRI < 80).

Vibia, Suite Wandleuchte
Foto: Vibia

Neben der reinen Wandversion hat Vibia auch noch eine Standvariante, die dann auch keinen Festanschluss an der Wand benötigt und über eine Zuleitung von 2,5 verfügt. Diese größere „Leuchten“ haben dann auch eine USB-Ladeverbindung und zusätzliches Licht durch LED-Streifen unter den Regalböden. Die Familie ist in den Farben Dunkelbraun oder weiß zu erhalten.

Vibia, Suite Stehleuchte
Foto: Vibia
Vibia, Suite Stehleuchte
Foto: Vibia

Mit diesen Lösungen wird man totsicher nicht noch einmal die Nachttischleuchte umwerfen. Dann kann allenfalls noch der Wecker mal auf den Boden fallen – wenn man zum 10 mal den Snooze-Alarm ausschalten will.

Übrigens, diese Lösungen sind nicht nur schön im Schlafzimmer – auch im Wohnraum oder Arbeitszimmer vollbringen sie wahre Wunder in einem gut aussehenden Design.

Filo von Foscarini: Leuchte einmal anders gedacht

Wer das ungewöhnliche sucht, liegt mit Filo richtig

Was zeichnet eine „normale“ Tischleuchte aus? Gestell, Lampenschirm, Zuleitung.
Diese Elemente finden sich auch hier bei Filo. Doch für Andrea Anastasio wird die Zuleitung das gestaltende Moment. Er zieht auf das stoff-ummantelte Kabel, das es in verschiedenen Farben gibt, Glaskugeln in unterschiedlichen Formen und Farben auf und hängt die Zuleitung dann in wilden Schlaufen an einen Haken. Am Ende hängt dann der Leuchtenschirm aus Glas.

Filo von Foscarini, Ausführung Ruby Jaypure
Foto: Foscarini

Es ist eine Leuchte, die das Beiläufige betont, die hingeworfene Geste. Zudem ist sie je nach Farbe: elegant zurückhaltend oder aber verrückt bunt. Das die Gläser alle mundgeblasen sind, versteht sich von alleine.

Filo von Foscarini, Ausführung Emerald King
Foto: Foscarini

Die Leuchte gibt es als Tischleuchte in einer Gesamthöhe von 58cm. Sie hat ein LED-Retrofit-Leuchtmittel von 400lm. Genügend um ein schönes Licht auf einem kleine Tisch oder einem Sideboard abzugeben.

Als Wandleuchte ist sie ein Objekt, dass ich mir z.B. gut neben einem Spiegel im Eingangsbereich vorstellen kann. Oder wie hier:

Filo von Foscarini, Ausführung Amthyst Queen
Foto: Foscarini

Ja und die Stehleuchte mit ihrer Höhe von 152cm sollte schon etwas freistehen, damit ihre gesamte Schönheit zu sehen ist.

Filo von Foscarini, Ausführung Eastern Coral
Foto: Foscarini

Wer eine ausgefallen Leuchte sucht, die ein angenehmes Licht in mittlerer Stärke hat, liegt mit der Filo goldrichtig.
Übrigens: Die Gestellfarben variieren zwischen weiß, rot und grün. Gold suchen Sie bei dieser Leuchte vergebens. Und trotzdem ist sie äußerst prachtvoll und erinnert schon an den Farben- und Formenreichtum in Venedig.

Filo von Foscarini, Ausführung Teodora
Foto: Foscarini