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Nie wieder kippt die Lampe auf dem Nachttisch!

Klare Lösungen für Licht, Ablage & Lesestoff

Kennen Sie das auch? Da türmen sich die Bücher auf dem Nachttisch, die Leuchte steht da, der Wecker auch noch irgendwo dazwischen und dann zieht man am Handy, das am Ladekabel hängt, das reißt die Brille mit und schon kippt beinahe die Leseleuchte um…

Ingo Maurer Oscar on the Shelf
Foto: Ingo Maurer

Sicherlich man kann auch einfach weniger auf den Nachttisch stapeln, sich auf ein Buch beschränken – doch welches? Das Ladekabel anders verlegen… doch die Leuchte, steht dann immer noch da rum und kann umfallen.

Für manche kann die Lösung aber auch eine der Leuchten von Ingo Maurer oder von Vibia sein.

Ingo Maurer Oscar on the Shelf
Foto: Ingo Maurer

Ingo Maurer hat in diesem Jahr die Oskar LED auf ein Buchregal gepackt: „Oskar on the Shelf“.
Ein schmales Metallregal nimmt die Leuchte mit flexiblem Arm mit 700lm auf – genug zum Lesen. Der CRI-Wert liegt über 90 und die Leuchte verbraucht schmale 6W – wobei die ja sicherlich nicht rund um die Uhr brennen wird.
Es gibt die Leuchte samt Regal in weiß oder schwarz. Selbstverständlich ist neben dem Ein/Aus-Schalter auch eine USB-Lademöglichkeit vorhanden. Und wem das Regal für Bücher, Brille, Wecker zu klein ist, kann sich auch weitere, längere ohne Oscar drüber oder drunter montieren.

Ingo Maurer Oscar on the Shelf
Foto: Ingo Maurer

Ähnlich ist das System von Vibia, die diese Leuchte bereits seit einigen Jahren im Programm hat. Hier kann ich wählen zwischen einem Regal mit einer kleinen Schirmleuchte, deren Schirm beweglich ist ( 622lm, CRI < 80) oder aber einem steinförmigen Element aus opalem Glas (490lm, CRI < 80).

Vibia, Suite Wandleuchte
Foto: Vibia

Neben der reinen Wandversion hat Vibia auch noch eine Standvariante, die dann auch keinen Festanschluss an der Wand benötigt und über eine Zuleitung von 2,5 verfügt. Diese größere „Leuchten“ haben dann auch eine USB-Ladeverbindung und zusätzliches Licht durch LED-Streifen unter den Regalböden. Die Familie ist in den Farben Dunkelbraun oder weiß zu erhalten.

Vibia, Suite Stehleuchte
Foto: Vibia
Vibia, Suite Stehleuchte
Foto: Vibia

Mit diesen Lösungen wird man totsicher nicht noch einmal die Nachttischleuchte umwerfen. Dann kann allenfalls noch der Wecker mal auf den Boden fallen – wenn man zum 10 mal den Snooze-Alarm ausschalten will.

Übrigens, diese Lösungen sind nicht nur schön im Schlafzimmer – auch im Wohnraum oder Arbeitszimmer vollbringen sie wahre Wunder in einem gut aussehenden Design.

IMM: Neues von Ingo Maurer

Leuchten waren ja auch vertreten auf der IMM in Köln auf den Ständen der verschiedenen Möbelhersteller. Wobei nach meiner Meinung gegenüber den früheren Jahren die Leuchten als zusätzliches Deko-Element bei den Möbelpräsentationen doch in den Hintergrund treten.

Nemo – Leuchte Claritas in schwarz beim Stand von Cassina
Foto: Annelie Scherschel
Zwar ein Foto aus 2018, zeigt aber alle Trends von 2019
Foto: Annelie Scherschel


Was auffällig war, dass schwarzes Metall wieder im Kommen ist. Auch in Kombination mit mattem Messing. Und wie schon im letzten Jahr hält der Trend zu kugeligen Formen aus opalem oder weißem Glas an. An Ketten hängend, von Stäben getragen oder als Trauben gebündelt zu Kronleuchtern. Und im Bauhaus Jahr durften ja die Klassiker von Wagenfeld nicht fehlen.

Entgegen diesem Trend waren bei Ingo Maurer in der Design Post Neuheiten zu sehen, die mich begeisterten.
Im Grunde zwei Abwandlungen schon bekannter Leuchten, doch einfach zauberhaft.

Ingo Maurer, La Feste delle Farfalle
Foto: Annelie Scherschel

La Feste delle Farfalle – Das Fest der Schmetterlinge. Ein Teller mit drei Glühlampen der von 34 Schmetterlingen „überflogen“ wird. Diese reflektieren das Licht und werfen selbst wunderbare Schatten auf die umliegenden Wände. Reine Poesie!

Ingo Maurer, Oop’s
Foto: Annelie Scherschel

Ebenso poetisch ist eine neue Wandleuchte aus Papier: Oop’s. Ein breiter Streifen Papier wird oben an die Wand gepinnt und unten mit dem Kabel mit einer Steckdose verbunden. Eine E27-Fassung, die sich im Innern des aufgerollten Papierstreifens befindet, nimmt ein LED-Leuchtmittel auf und gibt angenehm diffuses Licht in den Raum. Nach der Willy-Dilly -Pendelleuchte aus dem Jahre 1983 nun wieder solch eine leichte und unkomplizierte Leuchte aus Papier von Ingo Maurer und seinem Team.

Ingo Maurer in der Design Post
Foto: Annelie Scherschel

Und auch der Stand von Ingo Maurer in der Design Post ist immer einen Besuch wert. Eine Übersicht über die Kollektion verbunden mit Sondermodellen ist zu sehen.

Wunderbar, nun auch in rot, die Pendelleuchte Luce Volante…. ein fliegendes Tuch in der Luft mit nach untem flutendem Licht. Ich weiß nicht, wer einmal von Ingo Maurer, als dem Lichtpoeten sprach, es ist so: Er schafft es, der Form des Lichts einen Zauber zu geben.

Ingo Maurer Luce Volante
Foto: Annelie Scherschel

Neuheiten im Fokus

Neues und alt bewährte steht im Fokus. Licht, das so flexible ist, dass wir es fast überall mit hinnehmen können: Die neue Leuchte BLOW ME UP von Ingo Mauer (Design Theo Möller) .

Blow me up von Ingo Maurer und Mja von Lumen Center Italia Foto: Annelie Scherschel

Ein Schlauch wird aufgeblasen und dann kann er einfach an die Wand gelehnt werden oder per Magnet an leichten, höhenverstellbaren Seilen über Tisch oder Schreibtisch aufgehängt werden. In der Leuchte ist ein LED-Streifen für das starke Licht

Blow me up von Ingo Maurer, Foto: Annelie Scherschel

verantwortlich. Perfekt für alle, die zum einen eine außergewöhnliche Leuchte suchen und die mobil bleiben wollen. Und zudem macht der Preis der Leuchte auch noch Spaß: ab 230 Euro zu haben.
Und demnächst gibt es die Leuchte nicht nur in zwei Längen 120cm und 180cm sondern auch noch in blau, lila und grün.

Und da wir gerade bei Arbeitslicht sind: die Schreibtischleuchte LEO von nemo ist gut für richtige Arbeitstische. Verstellbar ganz sie auch große Arbeitstische gut ausleuchten. Und mit einer E27-Fassung ist man offen für alle Leuchtmittel.

Leo von nemo Foto: Annelie Scherschel

Eine Designer-Rarität in klassischem Bauhaus-Design ist die kleine Leuchte Mja von Jacques Adnet im Programm von Lumen Center Italia.

Auf ein gutes Neues!

Nach den hektischen Wochen dieses Jahres, in dem hier viel Neues entstanden ist und in dem viel neues Licht den Weg zu mir fand, ist ein kurzes Innehalten angesagt.

Wohin hat uns die LED-Revolution geführt? Wir sind ein Stück weiter. Es wird gefälliger, das Licht; die Handhabung wird etwas einfacher. Doch die Zeit der Kinderkrankheiten liegt noch nicht hinter uns.

Und doch haben mich in diesem Jahr Leuchten mit LED-Technik mal wieder begeistert.
Zwei von dem italienischen Hersteller nemo sind darunter: Die Kepler- Pendelleuchte und die Tischleuchte Spigolo.

nemo lighting, Kepler Pendelleuchte Foto: nemo

Die Kepler macht ihrem Namensgeber alle Ehre, so wie sie gleich einer Sternenbahn im Raum schwebt. Sie gibt es in einer Version mit indirektem Licht und in einer mit direktem Lichtanteil nach unten.

Und ganz wunderbar finde ich auch die kleine Tischleuchte Spigolo. Eine geometrische, schlichte Form, raumbildend mit Licht, das sich direkt/indirekt verstellen lässt.

nemo lighting, Spigolo Tischleuchte Foto: nemo

Ja, und die Entdeckung der Außenleuchten von Contardi in diesem Jahr hat auch sehr viel Freude gemacht. Mit diesen ungewöhnlichen Lösungen kann der nächste Sommer kommen!

Akku-Leuchte von Contardi Foto: Annelie Scherschel

Und vom „Licht-Papst“ Ingo Maurer gab es auch einiges, was für mich wieder „typisch Maurer“ ist: die Leuchte Blow me up – Einfach mal reinschauen.

Ist es nicht genial?

Mit diesem Highlight für mich wünsche ich allen fürs kommende Jahr: Viele gute Ideen, viel Muse, diese umzusetzen und haben Sie immer ein schönes Licht um sich!

Ich bin ab dem 3. Januar wieder für Sie da.

 

Neue Deko!

Es war nach dem langen Sommer ein Wechsel angesagt.

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Ingo Maurer, Toto Foto: Annelie Scherschel

Mit frischen Farben und lockeren Leuchten, die uns allen ein Lächeln ins GEsicht zaubern, soll der Winter noch etwas

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FlapFlap Pendelleuchte, next home collection, Design: Constantin Wortmann, Büro für Form Foto: Annelie Scherschel